Gemeinderat lässt 30 Jahre alten Baum fällen, Besitzer rächt sich auf unglaubliche Art und Weise!

Was kann man tun, wenn ein geliebter Baum plötzlich dem Tode geweiht ist? Soll man es einfach so akzeptieren?

Genau diese Frage stellte sich ein stolzer Baumbesitzer aus Redondo Beach, Kalifornien. Obwohl seine verzweifelten Rettungsversuche für seinen 30-jährigen Pfefferbaum scheiterten, hat er den Kampf am Ende mit viel Kreativität und List doch noch gewonnen. Denn was der Gemeinderat nicht wusste: Bei dem Mann handelte es sich um einen Baumpflegespezialisten!

Bildquelle: Bigstock

In einem Reddit Post erklärte der Amerikaner nun öffentlich, wie er sich mit Erfolg an dem Gemeinderat gerächt hat. Als Baumpflegespezialist hätte er ja schließlich sehr viel Ahnung von Bäumen und diese „lebenden Geschöpfe“ wären in seinen Augen ohnehin das Schönste, was die Welt zu bieten hat.

Die ganze Tötungsgeschichte um seinen Pfefferbaum, den er liebevoll „Clyde“ nannte, hat nach seinen eigenen Angaben vor drei Jahren begonnen. Damals empfand der Gemeinderat den besagten Baum als äußerst störend, da die Baumwurzeln den Straßenbelag durchgeschlagen haben. Es kam also, was kommen musste: Der Baum hat sein Todesurteil erhalten!

Und das war noch lange nicht alles, denn zusätzlich musste der Kalifornier für die Reparatur des Bürgersteigs und die Entfernung des Baumes aufkommen.

Das war wohl zu viel für den stolzen Baumbesitzer! Schließlich habe er sich über all die Jahre immer aufopferungsvoll  um „Clyde“ gekümmert, und ihn mit viel Liebe und Zuwendung von klein auf bis ins Erwachsenenalter großgezogen.

Dem Mann blutete also wortwörtlich das Herz, als der zuständige Bürgermeister Steve Aspel die Tötung seines geliebten „Kindes“ angeordnet hatte. Aber anstatt sich seiner Trauer hinzugeben, schwor der Amerikaner Rache – und die hatte es in sich!

Still und heimlich pflanzte der Mann 45 kalifornische Küstenmammutbäume und noch weitere 82 Riesenmammutbäume an den unterschiedlichsten Stellen rund um das verantwortliche Stadtgebiet des Bürgermeisters. Heute, rund drei Jahre später, sind die Wurzeln der jeweiligen Bäume bereits neun Meter lang und fest in der Erde verankert.

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Als letztes Fazit gab der Kalifornier zu Protokoll, dass er den Tod seines Pfefferbaumes mit über 100 lebenden Riesen gerächt hat. Eines Tages werden die Bäume zwischen 30 und 90 Meter lang sein und weit über 2500 Jahre alt werden. Solche Bäum zu entfernen würde pro Baum mehr als 1500 Dollar kosten, und die Rechnung würde dieses Mal beim Bürgermeister landen. Man sollte sich eben lieber nicht mit einem Baumliebhaber anlegen.