Frau rettet verwaisten Hund – Später stellt sich heraus, es ist gar kein Hund!

Wir alle kennen wohl Geschichten von ausgesetzten Tieren, die völlig verwahrlost an Straßenecken gefunden werden. Im Fall von Sharon, einer Frau aus Kalifornien, hat es das verwahrloste Tier sogar bis vor ihre Tür geschafft. Als Sharon eines Tages aus ihrem Haus trat, fand sie ein unterernährte, hilfloses und völlig verdrecktes kleines Tier hinter einer ihrer Keramikvasen.

© Facebook/Campbell BobPeg

Für Sharon war der Fall klar, es handelte sich um einen Straßenhund der allein gelassen oder ausgesetzt worden war. Da Straßenhunde jedoch allgemein als gefährlich gelten und man nie weiß mit welchen Krankheiten sie infiziert sind, beschloss Sharon die Sache vorsichtig anzugehen. Sie rief das örtliche Tierheim.

Als die Experten eintrafen mussten sie jedoch feststellen, dass Sharons Straßenhund überhaupt kein Hund war. Bei genauerem Hinsehen bemerkten die Experten vom Tierheim, dass es sich um einen weiblichen Kojoten handelte. Durch die extreme Unterernährung und den verwahrlosten Zustand waren die Unterschiede, die sonst so charakteristisch sind, kaum mehr auszumachen.

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Nun war selbst das Tierheim überfragt sie reagieren sollten, also riefen sie ein Rettungsteam, das auf Wildtiere spezialisiert war. Die nahmen sich schließlich dem kleinen Kojoten an und brachte das Tier in eine Auffangstation, in der es aufgepäppelt und gepflegt wurde. Dort erhielt es nicht nur die Pflege, Nahrung und Zuwendung die es brauchte, um wieder in die Wildnis zurück zu kehren, sondern auch seinen Namen Princess.

In der Auffangstation kam Princess wieder zu vollen Kräften und fand sogar Freunde. Neben Princess befanden sich noch zwei andere Kojoten in der Station, mit denen sie fortan ihre Tage verbrachte.

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Das Trio war praktisch unzertrennlich. Doch wie alle Tiere mussten auch sie bald die Auffangstation verlassen um zurück in die Wildnis zu kehren und ihr ursprüngliches Leben wieder aufzunehmen. Für Princess bedeutet dies ein Neuanfang ins Leben und all das nur dank Sharon, welche sich entschieden hatte nicht wegzuschauen und untätig zu bleiben, sondern Hilfe zu rufen, ohne zu wissen ob sie sich eventuell selbst einer Gefahr aussetzt.

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Sharons Aktion ist der beste Beweis, dass schon kleine Taten, das Leben eines Anderen, verändern können und wie jeder mit ein wenig Hilfe eine zweite Chance bekommen kann.